Smartphone Geiger Counter

Smartphones carry versatile sensors. With appropriate apps, expensive instruments can be very well replaces - even sometimes the Geiger counter.
Smartphones carry versatile sensors. With appropriate apps, expensive instruments can be very well replaces – even sometimes the Geiger counter.
When photons, the particles of light, hit the chip of a smartphone’s camera, they excite electrons on the chip’s surface and change the conductivity or even generate voltage within the small area arround the impact.

Gamma rays which are often products of radioactive decay, are also electromagnetic waves, just like light, however much more energetic. That means: as radioactive radiation can expose a chemical photographic film, it can as well effect the camera chip in the smartphone.

A team of researchers at the Idaho National Laboratory in Idaho Falls have used this property to change common smartphones into detectors for radioactive radiation. The radiation is recorded via the camera an an app, which calculates the radiation intensity from the data collected.

With this approach we learn again, how versatile mobile devices can be deployed. Up to thirty sensors in each smartphone measrure all kinds of variables like temperature, magnetism, brightness, sound and many more. With a little creativity we can combine these measurements and get valuable data about the environment around the smartphone and its user, that not rarely can replace expensive, specialized methods.

Here the link to the original publication:
Joshua J. Cogliati, Kurt W. Derr, Jayson Wharton: Using CMOS Sensors in a Cellphone for Gamma Detection and Classification

Nike läutet mit Nike+ Move App das Ende der Fitness Gadgets ein

Mit der auf der Präsentation des neuen iPhone 5S vorgestellten Fitness App Nike+ Move macht der Sportartikelhersteller Nike die in der Quantified Self Bewegung so beliebten tragbaren Zusatzgeräte wie Jawbones Up Band, sowie das Nike eigene FuelBand überflüssig.

Die Move App nutzt den im iPhone 5S eingebauten M7 Co-Prozessor, der Bewegungsdaten über das Gyroscope, den Beschleunigungssensor und den Kompass sammelt und analysiert. Da der M7 Chip im Hintergrund fortwährend Daten sammelt, erhält der Move Nutzer keine leere App, sondern Aktivitätsinformationen über die letzten 10 Tage. Noch fehlen einige Funktionen zur FuelBand App, aber erste Testes zeigen, dass alle Bewegungsinformationen korrekt gesammelt und ausgewertet wären.  Der grosse Vorteil der Nike+ Move App: man muss kein Band mehr tragen und dasselbe kann auch nicht mehr kaputtgehen – gerade letzteres ein von Jawbone Kunden oft gehörtes Ärgernis.

Moves

Bild: Move App

Interessant finden wir hebe der sprachlichen auch die visuelle Anlehnung der Nike+ Move App an die Tracking App Moves, die in ihrer aktuellen Version auf Nutzerbeschwerden reagiert: Leerte die App, die für s Tracking nicht geschlossen werden darf und die eingeschaltete iOS Funktion „Im Hintergrund neu laden“ erfordert, den Akku des iPhones bei entsprechender Bewegungsaktivität in weniger als 5 Stunden, so kann der Nutzer jetzt in Einstellungen einen Stromspar-Modus wählen. In diesem Fall werden innerhalb von Gebäuden nur die Bewegungen von Besitzern des neuen iPhone 5S getrackt, das dafür einen eigenen Co-Prozessor abstellt.  Moves verzichtet im Energiespar-Modus komplett auf das Indoor Tracking.

Beide Beispiele zeigen, dass sich die Zeit der zusätzlich zu tragenden Gadgets ihrem Ende zuneigt, noch bevor diese wirklich massenfähig sind: warum ein Bändchen tragen, wenn ich es nicht brauche?

explore – Die Behavioral Analytics App von Datarella

Mit explore lernst Du Dich und Dein Verhalten besser kennen. Über explore bekommst Du Fragen über Dich, Deine täglichen Aktivitäten und Deine Meinungen zu unterschiedlichen Themen gestellt. Du kannst immer alle Fragen beantworten oder aber Du suchst Dir diejenigen aus, die Dich interessieren. Zusätzlich zu den Umfragen, die von unserer Redaktion eingestellt werden, misst explore Deine Orts- und Bewegungsdaten.

Die mit explore erhobenen und gemessenen Daten werden an Dich und alle anderen Nutzer in anonymisierter und nicht auf Dich oder andere Nutzer zurückführbarer Form zurückgespielt: entweder in Form übersichtlicher Charts, Karten oder als Text. Das bedeutet: Deine Daten werden zwar ausgewertet, aber niemand anderes weiss, dass es sich um Deine Daten handelt. Genauso wenig weisst Du, wer noch an explore teilnimmt oder wer sich hinter einzelnen Datenpunkten verbirgt.

3 triftige Gründe zum Mitmachen

  • Du kannst am Gewinnspiel teilnehmen und attraktive Preise gewinnen!
  • Du weisst, wo Du innerhalb Deines Freundeskreises stehst!
  • Du lernst Dich besser kennen!

Das Ziel von explore ist es, Aussagen über das Verhalten und die Einstellungen der Teilnehmer zu treffen. Die Kombination der aktiven Beantwortung der Umfragen und der gemessenen Orts- und Bewegungsdaten ergeben ein gutes Bild über das menschliche Verhalten.

Die auf explore gestellten Fragen kommen aus den folgenden Bereichen des täglichen Lebens:

  • Fitness & Gesundheit
  • Beruf & Karriere
  • Freizeit & Familie
  • Reise & Verkehr
  • Urlaub
  • Sport
  • Medien
  • Finanzen

Du wirst erstaunt sein, wieviel Du über Dich selbst lernen kannst – und mit etwas Glück bescheren Dir Deine gesammelten Punkte auch noch den Hauptgewinn!

explore ist in den folgenden Sprachen verfügbar:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Chinesisch
  • Russisch

Lade explore von Google Play herunter!

explore yourself – Datarella’s behavioral analytics app

With explore you will learn more about yourself and your own behavior. You may answer survey about yourself, your daily activities, your habits and opinions. You may answer all surveys, or you select the ones which are of interest for you. Additionally to the questions asked by our editorial team, explore tracks your locations and movements.

Data gathered with explore will be presented to you anonymously and in a non-traceable format – either as clear charts, on maps or as texts. That said, your data will be analyzed, but nobody knows that it’s your data. In the same way, you don’t know who else is a member of explore or who is behind individual data points.

3 reasons to use explore

  • You can participate in the explore contest and win cool prizes!
  • You can compare yourself with other explore members!
  • You will know yourself better!

The goal of using explore is to understand yourself better. The combination of actively answered surveys and the collected location and movement data provide a comprehensive perspective on your daily behavior and your attitudes.

You will find questions from the following sectors of daily life:

  • Fitness & Health
  • Jobs & Career
  • Recreation & Family
  • Traveling & Transport
  • Vacation
  • Sports
  • Media
  • Personal Finance

You will be amazed about how much you still can learn about yourself and, with a little luck, your collected points will earn you a prize in our ongoing contest!

explore is available in the following languages:

  • English
  • German
  • Chinese
  • Russian

Download explore from Google Play!

Neue Location-Tracking Funktion mit iOS 7

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Laut einem Bericht von BuzzFeed könnte mit dem anstehenden iOS 7 Update eine neue GPS Funktion eingebaut sein, die es dem Nutzer erlaubt, ständig die GPS Daten aufzeichnen zu lassen. Damit können die meist frequentierten Locations im Nachhinein eingesehen werden. Das System erkennt automatisch Plätze, die immer wieder aufgesucht werden (hier in diesem Beispiel „Work“ und „Home“. Aufgelistet werden Datum, Uhrzeit und die Frequenz mit der man den konkreten Ort aufgesucht hat. Mit Hilfe dieser Funktion können genauere Wettervorhersagen, Staumeldungen aber auch Restaurant Tipps an die User weitergegeben werden. Wer keine Lust hat, seine Wege Apple bekannt zu geben, kann diese Funktion komplett ausschalten.

Deutschland: das Smartphone ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken

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Heute wurde von Nielsen eine neue Studie über die Smartphone Nutzung in Deutschland veröffentlicht. Der Bericht „Smartphone Insights Report“ zeigt sehr deutlich die kontinuierlich, geradezu explosiv steigende Nutzung von Smartphones bei Deutschen. Ob Einkäufe organisieren, Nachrichten abrufen, Freunde kontaktieren, Termine planen, Reisen buchen, Spielen, alles wird heutzutage mit dem Smartphone erledigt. Hier die Highlights der Studie:

  •  Nur 6 Prozent der Deutschen haben kein Handy
  • 62 Prozent besitzen ein Smartphone, davon sind 41 Prozent Samsung und 21 Prozent Apple iPhone Benutzer
  • Insgesamt beherrscht Samsung den deutschen Mobilfunkmarkt mit einem Anteil von 37 Prozent, gefolgt von Nokia mi 18 Prozent, der nach wie vor Platzhirsch im schrumpfenden Feature Phone Bereicht ist

Was passiert mit den klassischen Industrien?

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Heute wurde bekanntgegeben, dass amazon Gründer Jeff Bezos den amerikanischen Traditionsverlag „Washington Post“ für 250 Millionen Dollar erwerben wird. Nach 7 Jahren Gewinnrückgang in Folge verkauft eine renommierte Zeitungsdynastie den Kern ihres Imperiums, nämlich das klassische Print Geschäft. Vor gut zwei Wochen wurde in Deutschland bekannt gegeben, dass einer der größten Medienhäuser, der Springer Verlag gleich mehrere Traditionsblätter an die Funke Mediengruppe verkauft. Betroffen sind „Bild der Frau„, „die Programmzeitschrift „Hörzu“ und das renommierte Regionalblatt „Hamburger Abendblatt„.

Nach dem Motto „Tradition Goes Digital“ versuchen klassische Unternehmen eine Antwort auf das schrumpfende Kerngeschäft zu finden. Betroffen ist nicht nur die Medienindustrie. Ähnliches ist für die Marktforschung zu erwarten. Veraltete klassische Umfragen sind nicht mehr zeitgemäß. Neue Methoden müssen her, um repräsentative Marktstudien durchzuführen. Dabei spielt Mobile und Big Data eine entscheidende Rolle. Viele klassische Marktforschungsinstitute versuchen ein Standbein in diesen innovativen Bereichen aufzubauen. Das Problem ist jedoch die klassische Kanibalisierung des eigenen Geschäfts. So zum Beispiel gab das globale Institut GfK bekannt, dass es die Sparte „Location Insights“ aufbauen wird. Mit Hilfe von Smartphones mit GPS Anbindung sollen Einzelhändler eine bessere Einsicht in das Kaufverhalten von Konsumenten erhalten und mit ihnen interagieren können. Der Aufbau erfolgt sehr behutsam, um das eigene, klassische Geschäft nicht zu torpedieren.

Die Medienindustrie hat es uns vorgemacht und das Ende der Fahnenstange ist lange noch nicht erreicht. Man kann gespannt sein, wie es mit der klassischen Marktforschungsindustrie weitergeht. Die Konsolidierung des Marktes in Deutschland von über 200 aktiven Instituten vor gut zehn Jahren auf knapp 140 nach heutigem Stand wird sich in jedem Fall fortsetzen. Wer überleben will, setzt mit Sicherheit auf innovative Forschungsmethoden und Big Data Analytics.

Vorzüge der mobilen Marktforschung

Die mobile Marktforschung, d.h. Umfragen auf mobilen Endgeräten – und dazu zähle ich auch die Tablets, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die heutige Welt sehnt sich, Dinge „on-the-go“ zu erledigen. Von unterwegs werden Emails abgerufen und beantwortet, Einkäufe erledigt und die aktuellen Nachrichten gelesen. Telefonieren ist mittlerweile nicht mehr die Hauptaktivität auf einem modernen Smartphone. Was passiert also in der Marktforschung?

Es gibt zahlreiche Marktforschungsinstitute, die ihr Service-Portfolio Richtung „Mobile Research“ erweitert haben. Gerade in den USA und in UK verbreitet sich diese neuartige Art der Marktforschung ziemlich rasant. Ich persönlich habe mehrere Research Apps auf meinem iPhone installiert, wobei ich mich frage, ob nicht der Begriff „Mobile Survey“ treffender wäre. Denn die meisten Apps bieten nur einfache Umfragen an. Die technischen Möglichkeiten eines Smartphones werden dabei komplett außer Acht gelassen. Es werden keine Sensordaten ermitteln und gesammelt. Ich wurde nicht aufgefordert, Dinge zu fotografieren und irgendwelche Barcodes von meinem letzten Einkauf einzuscannen. All diese technischen Möglichkeiten, um ein Markforschungsprojekt umfangreicher zu gestalten, werden aus heutiger Sicht kaum genutzt.

Was sind also die zusätzlichen Möglichkeiten, die mobile Marktforschung im Vergleich zu einer klassischen Umfrage anbietet. Hier ein paar Beispiele:

  • Kamera: Teilnehmer könnten aufgefordert werden, Fotos von ihren Aktivitäten zu machen.
  • Barcode Scan: Mit Hilfe der Kamera können Barcodes und QR Codes eingescannt werden. So können Einkäufe auf einfache Art dokumentiert werden.
  • GPS Tracking: Mit Hilfe der Verortung des Teilnehmers können Laufwege aufgezeichnet werden.
  • Mikrofon: Wie hoch ist die Stressbelastung des Teilnehmers durch äußerliche Lärmeinflüsse? Oder der Teilnehmer kann ein Audio Tagebuch führen.
  • Geofencing: Umfragen können Location-basiert ausgelöst werden (so z.B. wenn sich ein Teilnehmer einer der großen Einkaufsstraßen in München nähert).
  •  usw.

Wir müssen uns auch im klaren sein, dass die mobile Marktforschung gewisse Einschränkungen hat:

  • Die Länge der Umfrage: die aktuelle Meinung ist, dass eine online Befragung 7-10 Minuten nicht überschreiten sollte.
  • Eingeschränktes Display: das aktuelle iPhone 5 hat eine Bildschirmdiagonale von ca. 10 cm. Die visuellen Möglichkeiten für die Gestaltung einer Umfrage ist dadurch eingeschränkt.
  • Übertragung der Daten: obwohl sich die Flatrate für Datenübertragung immer mehr durchsetzt, könnte bei dem einen oder anderen Kosten für die Übermittlung der Ergebnisse entstehen. Das wäre ein absoluter App-Killer.
  • Batterieverbrauch: Durch die Aktivierung der Sensordaten und Aufzeichnung dieser Informationen wird der Akku zum Teil erheblich belastet.
  • Verzerrung in der Stichprobe: Smartphones sind eben eher bei den Jüngeren beliebt.

Fakt ist, dass „mobile“ auch in der Marktforschung Einzug hält. Zunächst sicherlich als Beimischung zu traditionelle Methoden, aber langfristig sehe ich die Daseinsberechtigung als eigenständige Methodik. Die Attraktivität liegt in der passiven Messung von Sensordaten.