Datarella – Lessons Learned: Hire Slow – Fire Fast

A lot of entrepreneurs hire fast and fire slow. In particular when new coders are required to develop a software. A bias towards speed and quick growth drives many leaders to be quick to hire new personnel and strategic cooperation partners. Hiring fast is absolutely fine as long as everything works out well. The problem is, many people do not react quick enough when they figure out problems and significant quality issues with the people they cooperate with.

Datarella decided to hire a German-based software development team for the programming of the prototype app including a backend system. The team had good references and offered us their service at an attractive price. The introductory meeting was very promising. It was clear to hire them quickly.

Over the course of time, we figured out that the development team lost one of their key persons, who supported us on our project. As a result, they stopped hitting the pre-defined milestones and started to deliver poor quality. Firstly, we asked them to take care of the problems they obviously had within their team. Secondly, we put them under pressure to deliver in time. However, our development partner was not able to improve his performance. As a consequence, we decided to quit our agreement and to hire a new development team. Probably we should have done so much earlier…

If you figure out any problems with your staff or partners, react quickly and if worst comes to worst you need to fire fast.

Neue Location-Tracking Funktion mit iOS 7

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Laut einem Bericht von BuzzFeed könnte mit dem anstehenden iOS 7 Update eine neue GPS Funktion eingebaut sein, die es dem Nutzer erlaubt, ständig die GPS Daten aufzeichnen zu lassen. Damit können die meist frequentierten Locations im Nachhinein eingesehen werden. Das System erkennt automatisch Plätze, die immer wieder aufgesucht werden (hier in diesem Beispiel „Work“ und „Home“. Aufgelistet werden Datum, Uhrzeit und die Frequenz mit der man den konkreten Ort aufgesucht hat. Mit Hilfe dieser Funktion können genauere Wettervorhersagen, Staumeldungen aber auch Restaurant Tipps an die User weitergegeben werden. Wer keine Lust hat, seine Wege Apple bekannt zu geben, kann diese Funktion komplett ausschalten.

Deutschland: das Smartphone ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken

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Heute wurde von Nielsen eine neue Studie über die Smartphone Nutzung in Deutschland veröffentlicht. Der Bericht „Smartphone Insights Report“ zeigt sehr deutlich die kontinuierlich, geradezu explosiv steigende Nutzung von Smartphones bei Deutschen. Ob Einkäufe organisieren, Nachrichten abrufen, Freunde kontaktieren, Termine planen, Reisen buchen, Spielen, alles wird heutzutage mit dem Smartphone erledigt. Hier die Highlights der Studie:

  •  Nur 6 Prozent der Deutschen haben kein Handy
  • 62 Prozent besitzen ein Smartphone, davon sind 41 Prozent Samsung und 21 Prozent Apple iPhone Benutzer
  • Insgesamt beherrscht Samsung den deutschen Mobilfunkmarkt mit einem Anteil von 37 Prozent, gefolgt von Nokia mi 18 Prozent, der nach wie vor Platzhirsch im schrumpfenden Feature Phone Bereicht ist

Was passiert mit den klassischen Industrien?

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Heute wurde bekanntgegeben, dass amazon Gründer Jeff Bezos den amerikanischen Traditionsverlag „Washington Post“ für 250 Millionen Dollar erwerben wird. Nach 7 Jahren Gewinnrückgang in Folge verkauft eine renommierte Zeitungsdynastie den Kern ihres Imperiums, nämlich das klassische Print Geschäft. Vor gut zwei Wochen wurde in Deutschland bekannt gegeben, dass einer der größten Medienhäuser, der Springer Verlag gleich mehrere Traditionsblätter an die Funke Mediengruppe verkauft. Betroffen sind „Bild der Frau„, „die Programmzeitschrift „Hörzu“ und das renommierte Regionalblatt „Hamburger Abendblatt„.

Nach dem Motto „Tradition Goes Digital“ versuchen klassische Unternehmen eine Antwort auf das schrumpfende Kerngeschäft zu finden. Betroffen ist nicht nur die Medienindustrie. Ähnliches ist für die Marktforschung zu erwarten. Veraltete klassische Umfragen sind nicht mehr zeitgemäß. Neue Methoden müssen her, um repräsentative Marktstudien durchzuführen. Dabei spielt Mobile und Big Data eine entscheidende Rolle. Viele klassische Marktforschungsinstitute versuchen ein Standbein in diesen innovativen Bereichen aufzubauen. Das Problem ist jedoch die klassische Kanibalisierung des eigenen Geschäfts. So zum Beispiel gab das globale Institut GfK bekannt, dass es die Sparte „Location Insights“ aufbauen wird. Mit Hilfe von Smartphones mit GPS Anbindung sollen Einzelhändler eine bessere Einsicht in das Kaufverhalten von Konsumenten erhalten und mit ihnen interagieren können. Der Aufbau erfolgt sehr behutsam, um das eigene, klassische Geschäft nicht zu torpedieren.

Die Medienindustrie hat es uns vorgemacht und das Ende der Fahnenstange ist lange noch nicht erreicht. Man kann gespannt sein, wie es mit der klassischen Marktforschungsindustrie weitergeht. Die Konsolidierung des Marktes in Deutschland von über 200 aktiven Instituten vor gut zehn Jahren auf knapp 140 nach heutigem Stand wird sich in jedem Fall fortsetzen. Wer überleben will, setzt mit Sicherheit auf innovative Forschungsmethoden und Big Data Analytics.

Deutschland steht still, nach dem Motto: „Sport ist Mord“

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Das Ergebnis einer neuen Studie der Techniker Krankenkasse (TK) ist alles andere als erfreulich: immer mehr Deutsche werden zu Sportmuffel. 7 Sunden verbringt der durchschnittliche Bundesbürger im Sitzen, Tag ein Tag aus. Ein Drittel der berufstätigen Menschen sitzen sogar mehr als 9 Stunden. Zu Hause wird das Sitzen fortgesetzt, entweder vor dem Fernseher oder im Internet. Deutschland wird zu einer „Sitzgesellschaft“, und der Trend setzt sich leider fort.

Der Anteil der Nichtaktiven in Deutschland ist zwischen 2007 und heute von 45 auf 52 Prozent hochgeklettert. Das heißt, jeder 2. Bundesbürger betreibt überhaupt keinen Sport. Die Zahl der sportlich aktiven nimmt ab, jedoch die Anzahl der Extremsportler (dazu zählen auch ambitionierte Hobbysportler) nimmt zu, nach dem Motto: „Wenn schon, denn schon“. Langsam zeichnen sich Parallelen zu Amerika ab.

Besonders bewegungsfaul sind die 36- bis 45-Jährigen. Im Kampf der Geschlechter schneiden die Frauen etwas besser ab. Mehr als die Hälfte der Männer (55 Prozent) verweigern Sport, bei den Frauen sind es weniger als die Hälfte (47 Prozent). Frauen bevorzugen leichte, gemäßigte Sportarten, wie z.B. Spazieren, Yoga, Pilates, usw., Männer wollen sich messen und lieben den Wettkampf.

Was kann man dagegen tun? Nun, es gibt die sogenannte „Quantified Self“ Bewegung. Eine Gruppe von Menschen „tracken“ ihre Persönlichkeits- und Verhaltensmuster und zeichnen diese über die Zeit auf. Dabei gibt es unterschiedliche Software und Hardware Lösungen von diversen Anbietern. Z.B. Jawbone Up, Nike Fuelband. Damit können zurückgelegte Distanzen aufgezeichnet werden und das Schlafverhalten, also wie lange und tief man schläft, bei sich selbst beobachten. Für sportlich ambitionierte Menschen gibt es die Möglichkeit, die Leistung über das System von Omegawave zu verbessern. All diese System haben gemeinsam, dass man sich und seinen Körper besser kennenlernt und das Verhalten entsprechend anpassen kann. Jedoch helfen sie nicht den inneren Schweinehund zu überwinden. Das muss schon aus eigenem Antrieb erfolgen.

Vorzüge der mobilen Marktforschung

Die mobile Marktforschung, d.h. Umfragen auf mobilen Endgeräten – und dazu zähle ich auch die Tablets, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die heutige Welt sehnt sich, Dinge „on-the-go“ zu erledigen. Von unterwegs werden Emails abgerufen und beantwortet, Einkäufe erledigt und die aktuellen Nachrichten gelesen. Telefonieren ist mittlerweile nicht mehr die Hauptaktivität auf einem modernen Smartphone. Was passiert also in der Marktforschung?

Es gibt zahlreiche Marktforschungsinstitute, die ihr Service-Portfolio Richtung „Mobile Research“ erweitert haben. Gerade in den USA und in UK verbreitet sich diese neuartige Art der Marktforschung ziemlich rasant. Ich persönlich habe mehrere Research Apps auf meinem iPhone installiert, wobei ich mich frage, ob nicht der Begriff „Mobile Survey“ treffender wäre. Denn die meisten Apps bieten nur einfache Umfragen an. Die technischen Möglichkeiten eines Smartphones werden dabei komplett außer Acht gelassen. Es werden keine Sensordaten ermitteln und gesammelt. Ich wurde nicht aufgefordert, Dinge zu fotografieren und irgendwelche Barcodes von meinem letzten Einkauf einzuscannen. All diese technischen Möglichkeiten, um ein Markforschungsprojekt umfangreicher zu gestalten, werden aus heutiger Sicht kaum genutzt.

Was sind also die zusätzlichen Möglichkeiten, die mobile Marktforschung im Vergleich zu einer klassischen Umfrage anbietet. Hier ein paar Beispiele:

  • Kamera: Teilnehmer könnten aufgefordert werden, Fotos von ihren Aktivitäten zu machen.
  • Barcode Scan: Mit Hilfe der Kamera können Barcodes und QR Codes eingescannt werden. So können Einkäufe auf einfache Art dokumentiert werden.
  • GPS Tracking: Mit Hilfe der Verortung des Teilnehmers können Laufwege aufgezeichnet werden.
  • Mikrofon: Wie hoch ist die Stressbelastung des Teilnehmers durch äußerliche Lärmeinflüsse? Oder der Teilnehmer kann ein Audio Tagebuch führen.
  • Geofencing: Umfragen können Location-basiert ausgelöst werden (so z.B. wenn sich ein Teilnehmer einer der großen Einkaufsstraßen in München nähert).
  •  usw.

Wir müssen uns auch im klaren sein, dass die mobile Marktforschung gewisse Einschränkungen hat:

  • Die Länge der Umfrage: die aktuelle Meinung ist, dass eine online Befragung 7-10 Minuten nicht überschreiten sollte.
  • Eingeschränktes Display: das aktuelle iPhone 5 hat eine Bildschirmdiagonale von ca. 10 cm. Die visuellen Möglichkeiten für die Gestaltung einer Umfrage ist dadurch eingeschränkt.
  • Übertragung der Daten: obwohl sich die Flatrate für Datenübertragung immer mehr durchsetzt, könnte bei dem einen oder anderen Kosten für die Übermittlung der Ergebnisse entstehen. Das wäre ein absoluter App-Killer.
  • Batterieverbrauch: Durch die Aktivierung der Sensordaten und Aufzeichnung dieser Informationen wird der Akku zum Teil erheblich belastet.
  • Verzerrung in der Stichprobe: Smartphones sind eben eher bei den Jüngeren beliebt.

Fakt ist, dass „mobile“ auch in der Marktforschung Einzug hält. Zunächst sicherlich als Beimischung zu traditionelle Methoden, aber langfristig sehe ich die Daseinsberechtigung als eigenständige Methodik. Die Attraktivität liegt in der passiven Messung von Sensordaten.

 

5 Dinge, die für die klassische Marktforschung überflüssig werden

In einem provokativen Blog Post beschreibt Greg Heist 5 Dinge, die für die Marktforschung überflüssig werden – und das wird – wenn es nach ihm geht – schneller passieren als man denkt:

1) Persönliche, endlos erscheinende Befragungen
Ohne Frage, Befragungen in Form von Interviews in sterilen Räumen oder Telefonbefragungen sind nach wie vor wichtige Tools für die klassische Marktforschung. So zum Beispiel werden 17% der Befragungen in Deutschland in persönlichen Interviews durchgeführt. Sagenhafte 35% über das Telefon (Quelle: Marktforschung.de). Obwohl moderne Technologies eingesetzt werden, wie z. B. Eye-Tracking, Stimmenanalysen, usw., sind persönliche Befragungen „old school“.

Aber was ist ist die Lösung? Interaktive Ansätze, wie z.B. direkte Befragungen von Leuten in ihrer gewohnten Umgebung sind heutzutage dank mobiler Endgeräte möglich. Über Smartphones sind die meisten Menschen jederzeit und überall erreichbar. Schnellere und immer günstiger werdende Übertragungskosten fördern diesen Trend.

2) Powerpoint Berichte
Die meisten Resultate von Marktstudien werden als ppt Dokument an den Kunden ausgehändigt. Selbst die Abschlusspräsentation wird oft in Powerpoint gemacht. Es gibt anderweitige Lösungen, um Resultate „sexy“ zu visualisieren. Klar, die Aufbereitung in Powerpoint ist man gewöhnt und deshalb einfach, aber geht es am Ende nicht darum, den Kunden zu überzeugen? Und das in einer ansprechenden Weise?

3) Online Befragungen
Postalische Befragungen sind heute nicht mehr bedeutend. Das gleiche wird mit Online Fragebögen passieren. Wer setzt sich freiwillig 30 Minuten vor einem Desktop Computer und füllt leere Felder aus? Klar, die gibt es, aber ist das notwendig? Die Antwort ist nein, denn Menschen sind viel effizienter erreichbar auf  ihren mobilen „Gadgets“, allen voran Smartphones. Entsprechend dürfen die Umfragen kurz und prägnant gestaltet werden. Befragte dürfen nicht endlos angehalten werden, sondern aufgefordert werden, „on-the-way“ Input zu leisten.

4) Dualität Quantitative / Qualitative Marktforschung
Die traditionelle Marktforschung unterscheidet noch immer zwischen diesen beiden Methoden. Diese Unterscheidung wird es, wenn es nach Greg Heist geht, bald nicht mehr geben. Beide Methoden werden irgendwann einmal verschmolzen sein. Oder anders ausgedrückt: beide Methoden werden simultan in Befragungen eingesetzt. Die Frage stellt sich einem, ob in Zukunft überhaupt noch Befragungen durchgeführt werden. Vielmehr geht der Trend Richtung Beobachtung des Verhaltens und Big Data Analytics, um daraus ableitend Vorhersagen zu treffen.

5) Rationale Schlüsse ziehen
Versuche in der Sozialforschung und Wirtschaft haben gezeigt, dass eine rationale Ableitung des  menschlichen Verhaltens oft fehlschlägt. Die Entscheidungsfindung eines Menschen ist viel komplexer. Die Marktforschung wird sich in Zukunft von der Fragestellung „Wieso? Warum?“ wegbewegen. Vielmehr werden mit Hilfe von neuartigen Methoden (allen voran Data Analytics) Vorhersagemodelle abgeleitet, die einfach Dinge voraussagen, ohne die Beweggründe zu hinterfragen.

So, nun liegt es an Ihnen zu glauben, oder auch nicht,  ob diese Dinge für die klassische Marktforschung überflüssig werden. Eines ist klar, auch in der Markforschung wird kein Stein auf dem anderen bleiben.

The Analytics Advantage – eine Studie von Deloitte Touche Tohmatsu

Basically, analytics is about making good business decisions. Just giving reports with numbers doesn’t help. We must provide information in a way that best suits our decision-makers.„, ein Zitat von einem HR Officer eines US Unternehmens.

Immer mehr Unternehmen gerade in den USA sehen die Relevanz von Data Analytics bei der Vorbereitung von strategischen Entscheidungen. Wo stehen die Unternehmen in Hinblick auf Data Analytics? Diese Frage stellte sich Deloitte und hat mehr als 100 Unternehmen in den USA, Kanada, China und UK befragt. Das Ergebnis ist nicht überraschend: Data Analytics ist ein großes Thema für viele Unternehmen und gewinnt immer mehr an Bedeutung.

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Quelle: Deloitte „The Analytics Advantage“, 2013

Ein guter Manager zeichnet sich dadurch aus, dass er Entscheidungen trifft. Wie zu erwarten erhoffen sich Unternehmen eine bessere Entscheidungsgrundlage mit Hilfe von Data Analytics. Für die Pflege von Kundenbeziehungen und bei der besseren Einschätzung von Geschäftsrisiken werden Daten immer mehr eingesetzt. Trefflich von einem Teilnehmer der Befragung formuliert:

There are now enough reasons for us to prove beyond all doubt that what we’ve always done, based on intuition, isn’t the best way to go.

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Quelle: Deloitte „The Analytics Advantage“, 2013

Der Großteil der Befragten sind überzeugt davon, dass Analytics die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens verbessern. Nur 3% gaben an, dass sie keinen Mehrwert darin sehen. Wenn Daten so eine große Rolle in Unternehmen spielen, stellt sich die Frage, wer sich damit in der Organisation beschäftigt.

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Quelle: Deloitte „The Analytics Advantage“, 2013

In der Regel befasst sich das Management Board (CEO, CFO, COO, usw.) mit aufbereiteten Daten. Kaum verwunderlich, denn diese Institution trifft bekanntlich die strategischen Entscheidungen einer Firma. Nicht überraschend dass auch Manager in der 2. Ebene, also Abteilungsleiter oder Geschäftsbereichsleiter sich auf Daten Analytics stützen.

Nun zur Kernfrage: wie fortgeschritten ist Data Analytics in den Unternehmen?

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Quelle: Deloitte „The Analytics Advantage“, 2013

Das Ergebnis ist ernüchternd. In vielen Unternehmen herrscht keine einheitliche Strategie beim Umgang mit Daten. Daten werden nicht zentral verwaltet und analysiert, auch die Verantwortung für diesen Bereich ist in vielen Unternehmen nicht eindeutig geregelt. Oft mangelt es an der passenden Technologie, um Data Analytics zu betreiben.

Fazit:

  • Data Analytics muss in Unternehmen gelebt werden und von den Führungspersonen voll unterstützt werden
  • Analytics soll Teil der strategischen Entscheidungsgrundlage werden
  • Analytics soll erweitert werden für Marketing und Kundenbetreuung
  • Analytics soll zentral verwaltet werden
  • Auch Analytics braucht eine klar ausformulierte Strategie

Hier können Sie eine Zusammenfassung der Studie vorgetragen von Tom Davenport, Professor von Harvard Business School und Berater von Deloitte Analytics ansehen.

Selbst die Franzosen werden offener in Hinblick auf Daten-Sharing

Wer hätte das gesagt, die prüden Franzosen gehen immer offener mit ihren Daten um. Laut einer Studie von IPG Mediabrands und Microsoft wären knapp 45% der Befragten in Frankreich bereit, Daten über ihr Kaufverhalten mit anderen zu teilen. Im Gegenzug erwarten sie nützliche Tipps und Empfehlungen. Auch für gezielte Werbung wären sie nicht abgeneigt.

48% der Befragten gaben an, dass sie einen Vorteil bei Kaufentscheidungen sehen, wenn sie ihre Datenidentität freigeben. Jedoch wären nur 36% der Konsumenten bereit, sich von Brands „tracken“ zu lassen, wenn ihnen ein besseres Kauferlebnis in Aussicht gestellt wird.

Diese Studie belegt wieder, dass Menschen offen für das Daten Sharing sind, wenn sie im Gegenzug einen Mehrwert sehen. Dies kann in Form eines nützlichen Feedbacks erfolgen aber auch durch gezielte Tipps und Empfehlungen für zukünftige Handlungen. Könnte diese Art der Incentivierung die Zukunft der Marktforschung sein?

Big Data’s Top PE Investoren

Ich habe mich schon lange gefragt, wer die aktivsten PE Investoren im Bereich Big Data sind und wie viel Kapital bereits von professionellen Investoren für diesen Bereich zur Verfügung gestellt wurden. In einem etwas älteren Beitrag aus März 2013 auf CN Insights wurde ich endlich fündig. Die Zahlen sind beeindruckend.

Seit der Finanzkrise in 2008 wurden insgesamt mehr als 4,9 Mrd. USD im Bereich Big Data investiert – eine beträchtliche Summe, wenn man bedenkt, dass PE-Investitionen seit 2008 stark rückläufig sind. Hier sind die Top 20 Investoren: