Steuerprozess gegen Uli Hoeneß: Schuldig oder nicht schuldig?

Uli Honeß

Neben unseren mobilen Studien fragen wir unsere Nutzer immer wieder nach Ihrer Meinung zu aktuellen Tagesthemen. Momentan ist der Steuer-Prozess um FC Bayern Präsident das nationale Top-Thema. Daher haben wir einige Fragen gestellt. Hier sind die Antworten:

Frage 1: Verfolgst Du den Gerichtsprozess um Uli Hoeneß?
Antwort 1: knapp 90% der explore Teilnehmer verfolgen den Prozess.

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Frage 2:  Findest Du, dass die Medien zuviel über den Fall Hoeneß berichten?
Antwort 2: Lediglich 22% geben an, genervt zu sein, weil so viel über den Fall berichtet wird.

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Frage 3:  Was glaubst Du, passiert mit Uli Hoeneß?
Antwort 3:  56% der Befragten sehen Uli Hoeneß im Gefängnis, 22% sehen ihn frei und ebenfalls 22% meinen, dass er sich ins Ausland absetzt.

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Frage 4:  Soll Uli Hoeneß as Präsident des FC Bayern abgesetzt werden?
Antwort 4:  Dass Uli Hoeneß nicht mehr der geeignete Präsident des FC Bayern ist, denken knapp über 50% der Befragten.

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Wir sind gespannt, wie die Richter am Landgericht München II entscheiden werden – und ob sich Uli Hoeneß ins Ausland absetzt.

UPDATE:
Alea iacta est: Uli Hoeneß ist zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Nun kann er Revision beantragen. Den Gang ins Gefängnis müsste er erst antreten, wenn das Urteil rechtskräftig ist. (Wir glauben auch nicht, dass eine Flucht ins Ausland eine Option für Herrn Hoeneß ist.)

UPDATE 2
Uli Hoeneß verzichtet auf Revision und tritt den Gang ins Gefängnis an.  Zudem tritt er von allen Ämtern mit sofortiger Wirkung zurück.

In eigener Sache: Ruby on Rails Entwickler gesucht

Wir suchen einen Ruby on Rails Entwickler per sofort!

Datarella erzählt die Geschichten hinter Daten: basierend auf der Research App ‚explore‘ entwickelt Datarella eine Behavioral Analytics Plattform mit integrierter Complex Event Processing Engine, die in Echtzeit das Verhalten von Teilnehmern analysiert. Nachdem Teilnehmer die App ‚explore‘ installiert haben, erhalten Sie in Abhängigkeit ihres Verhaltens Umfragen zugespielt. Die erhaltenen Antworten werden gemeinsam mit den erhobenen Sensordaten analysiert und ergeben ein klares Bild über Verhalten und Befindlichkeit der Teilnehmer.

Deine Aufgaben

Du wirst Datenbank und Web-Frontend für unsere App weiterentwickeln mittels Einbau, Mitenwicklung und Bug-Fixing neuer Features. Du setzt Features schnell und sicher in sauberen Rails-Code um. Du bist mitverantwortlich für die Sicherheit und Qualität des Backends. Wir bieten Dir einen spannenden Teilzeit-Job mit flexibler Zeiteinteilung. Du kannst von zuhause arbeiten und stehst in engem Kontakt mit unserem Entwicklerteam.

Deine Qualifikation

  • Du hast sehr gute Ruby on Rails Kenntnisse
  • Du hast Erfahrungen im Umgang mit Datenbanken (SQL, zB PostgreSQL, und idealer Weise auch MongoDB)
  • Von Vorteil: Erfahrung in HTML, CSS, JavaScript, git
  • Du entwickelst gerne in einem agilen Prozess
  • Du hast gute kommunikative Fähigkeiten, eine strukturierte Arbeitsweise, kannst Dich selbst Organisieren und hast Teamgeist
  • Du sprichst und schreibst gut Englisch

Bewirb Dich, indem Du eine email mit den relevanten Informationen über Dich an info (at) datarella (dot) com schreibst!

 

explore besteht Feldeinsatz mit Bravour

Seit Beginn Dezember läuft die explore App im Feldtest mit unserem Partner, der Serviceplan Gruppe. Mitarbeiter verschiedener Tochterunternehmen der Gruppe testen explore hinsichtlich Stabilität und Usability. Nach vier Wochen Test können wir erfreut melden: explore hat mit Bravour bestanden. Die App läuft rund und stabil – und wird nun im Januar auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Feld geprüft.

Main user locations explore app, December 2013 (Quelle: Datarella)

Die Nutzer der App haben sich schwerpunktmässig in Deutschland aufgehalten, aber auch in London, Polen, Thailand und an der Westküste der Vereinigten Staaten wurde explore eingesetzt, wie die obige Abbildung zeigt. Innerhalb Münchens markieren die aggregierten zurückgelegten Wege und Aufenthaltspunkte der explore Tester in anschaulicher Form  die Hauptstrecken des öffentlich-rechtlichen Nahverkehrs inklusive der S-Bahn zum Flughafen, sowie die häufig frequentierten Bereiche der Münchner Innenstadt – mit Schwabing, Isarvorstadt und Sendling, sowie im Münchner Südwesten:

explore Nutzung in München

Main user locations within Greater Munich, explore app, December 2013 (Quelle: Datarella)

Alle explore Teilnehmer haben die GPS-Funktionalität über den gesamten Testzeitraum genutzt – niemand hat zur Option gegriffen, das Tracking im Profilbereich der App auszuschalten. Dies ist ein wichtiges Einzelergebnis des Tests: den Teilnehmern war diese Möglichkeit des Opt-out bewusst, keiner hat sich allerdings aktiv aus dem Tracking verabschiedet. Für das Datarella Team ein deutliches Indiz dafür, dass GPS-Tracking grundsätzlich vom Nutzer akzeptiert wird – zumindest wenn er einen Nutzen bzw. eine Sinnhaftigkeit in diesem Feature erkennt.

Das GPS-Tracking wurde im Test neben der Möglichkeit zur Erstellung individueller Wegstrecken dazu eingesetzt, den Nutzern an bestimmten Orten, an denen sie sich aufhielten, Fragen zu eben jenen Orten und korrespondierenden Aufenthalts-Zeiten zu stellen. Auf diese Weise konnte in Erfahrung gebracht werden, aus welchen Gründen sich Teilnehmer am Bahnhof aufhielten, und was sie dort – ausser beispielsweise mit dem Zug zu fahren – noch gemacht haben.

Neben den Fragen zu Aufenthaltsorten wurden im Test täglich bis zu 3 Umfragen mit jeweils bis zu 10 Einzelfragen durchgeführt. Diese Umfragen bezogen sich auf unterschiedliche Lebensbereiche: zum einen natürlich den Arbeitsplatz – bei einem Test mit Mitarbeitern eines Unternehmens eine Selbstverständlichkeit – zum anderen aber auch auf die Freizeitgestaltung sowie auf weitere Themen wie die allgemeine Befindlichkeit, Mediennutzung, Umweltbewusstsein und viele mehr. Als besonders wichtig bei Erhebung und Auswertung dieser Fragen hat sich eine optimale Mischung aus Bedienbarkeit der App (Usability) und Operationalisierbarkeit der Ergebnisse erwiesen.

BarometerWie fühlst Du Dich gerade?

Umfrage: “Wie fühlst Du Dich gerade?”, explore App, Format: Smilies 1=sehr schlecht, 5=sehr gut (Quelle: Datarella)

So zeigt diese Abbildungen Frage-Format (in der explore App) und Antworten (im Backend) der Frage “Wie fühlst Du Dich gerade?” im Zeitraum 3.-18. Dezember. Die Frage ist Bestandteil der Barometer-Umfrage nach der persönlichen Befindlichkeit und kann vom Nutzer auf einer Skala mit fünf Smilies beantwortet werden. In der Auswertung bedeutet der Wert 1 das weinende Gesicht, der Wert 5 wird dem strahlenden Smiley gegeben. Diese Umfrage wurde den Teilnehmern wiederholt gestellt, damit der Stimmungsverlauf über die Zeit sichtbar ist.

Wie fühlst Du Dich?

Umfrage: “Wie fühlst Du Dich gerade?”, explore App, Format: Smilies 1=sehr schlecht, 5=sehr gut (Quelle: Datarella)

Dies soll nur ein kleiner Ausschnitt aus den Ergebnissen des explore Feldtests sein. Wir freuen uns sehr, dass das Ergebnis so positiv ist und wir die App ab Januar auch einen grösseren Kreis zum Einsatz zur Verfügung stellen können. Dazu werden wir uns Anfang Januar in einem weiteren Beitrag auffordern. Wer Interesse an der Nutzung bzw. dem Einsatz von explore hat, kann sich gern an uns wenden. Die App befindet sich bereits in Google Play und kann heruntergeladen werden.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern des Feldtests und freuen uns auf eine Fortsetzung im erweiterten Kreis ab Januar! Allen Lesern wünschen wir einen guten Start ins Jahr 2014!

 

Versicherer entdecken Chanchen von Big Data

Nie gab es soviel Information über den Kunden. Ist das Auto tatsächlich in der Garage geparkt? Wie aggressiv fährt der Kunde auf der Autobahn und steigert damit seine Unfallwahrscheinlichkeit? Bis dato hält sich die Versicherungsbranche damit zurück, den Datenschatz zu heben.

Die Sparkassen-Direktversicherung bringt zu Jahresbeginn 2014 eine Police auf den Markt, bei der man mit vorsichtiger Fahrweise an der Prämie sparen kann. Für die nötige Transparenz dieser Kalkulation sorgt eine Visualisierung des eigenen Fahrverhaltens, die der Autofahrer am Computer begutachten kann. Zur Berechnung der Police werden aggregierte Daten eingesetzt, da die Versicherung laut eigener Auskunft die mathematischen Modelle zur Auswertung individueller Daten fehlen und zum anderen die hohe Sensibilität  der Deutschen hinsichtlich der Verwendung ihrer Daten eine vorsichtigen Herangehensweise gebieten.

Versicherungsunternehmen sind von Haus aus datengetrieben. Daher sind sie mit dem Sammeln und Verknüpfen von Daten vertraut – lediglich die Grössenordnung und die Effizienz der Verarbeitbarkeit der vorliegenden großen Datenmengen stellen eine Herausforderung dar. Aber auch die Chancen für exaktere Berechnungsmodelle und damit einhergehend fûr eine Ausweitung der potenziellen Klientel sind gestiegen: während eine Risikolebensversicherung bisher auf die Ehrlichkeit ihrer Kunden angewiesen ist, können Fragen wie “Rauchen Sie?” oder “Betreiben Sie Extremsportarten?” zukünftig über eine Verhaltensanalyse anstelle eines Fragebogens beantwortet werden.

Letztlich steht jeder Versicherer vor zwei grundsätzlichen Herausforderungen: die Optimierung seiner Tarifstruktur und die Maximierung seiner Kundenzahl. Ersteres ist mit Einsatz mathematischer Modelle auf Basis grosser Datenmengen mit überschaubarem Einsatz mit einer vorhandenen Expertise im Bereich Big Data umsetzbar. Die Ausweitung der Klientel hängt eng vom Fingerspitzengefühl des Unternehmens ab, mit dem er neue, differenziertere Policen auf den Markt bringt, die mit der Aufzeichnung des Kundenverhaltens korrelieren.

Eine wichtige Aufgabe für jeden Versicherer besteht unseres Erachtens darin, die Big Data Thematik im eigenen Unternehmen proaktiv anzugehen und Expertise in den eigenen Reihen aufzubauen. Sollte die Assekuranz eine lediglich abwartende Haltung einnehmen, wird Innovationspotenzial verschenkt. Wie in allen neuen Geschäftsfeldern wird es bei Big Data auch sein: die Claims werden frühzeitig abgesteckt und die zunehmend wechselwilligere Kundschaft wird zu dem Anbieter wechseln, der auf sie massgeschneiderte Tarife anbietet. Die Bereitschaft der Menschen zur Abgabe ihrer Daten ist wechselseitig: sie geben dem ihre Daten, der ihnen hierfür einen signifikanten wahrnehmbaren Nutzen zurückspielt: auch aus Kundenperspektive ist das Datenthema eine reine Kosten-Nutzen-Betrachtung.

Datarella goes East – explore App ab Januar in China, Russland und Japan einsetzbar

Das schönste Weihnachtsgeschenk haben wir uns bei Datarella selbst gemacht: die explore App ist ab Januar nicht nur für den internationalen Einsatz auf englischsprachigen Märkten verfügbar, sondern auch für den Einsatz in China, Russland und Japan bereit. Damit ist Datarella das erste Unternehmen, das mobile Marktforschung in den beiden BRIC-Staaten und dem Land der aufgehenden Sonne für europäische Kunden anbietet. Erste Projekte in den Märkten sind für das erste Quartal 2014 bereits in Vorbereitung.

Gerade China und Russland stehen Marktforscher vor einer grossen Herausforderung: Allein China bietet mit einer Bevölkerung von über 1,3 Milliarden Menschen, auf einer Fläche von rund 9,6 Milliarden Quadratkilometern und über 20 Städten mit mehr als 1 Million Einwohner eine überaus vielfältige Volkswirtschaft, die systematische Marktforschung zu einem absoluten Muss werden lässt. Streng genommen gibt es nicht das eine China, sondern vielfältige, kulturell und ökonomisch stark unterschiedliche Bevölkerungssegmente. Daher empfiehlt es sich auch, Forschung nicht mit in einer übergreifenden Strategie anzugehen, sondern sich zunächst kleinere Regionen auszusuchen und diejenigen Kundensegmente auszumachen, die den grössten Wertbeitrag liefern.

38% der Chinesen nutzt das Internet über mobile Endgeräte – in ländlichen Gebieten steigt dieser Anteil gar auf 45%. Die Nutzung der Gerãte ähnelt der in anderen Kulturen: 90% spielen Games, 40% tun dies täglich. 89% nutzen Soziale Netzwerke wie Renren, Sina Weibo oder Tencent. Über ein Viertel – 27% aller Chinesen – nutzen ihr Mobilgerät für mindestens eine Stunde täglich.

Wir sind sehr gespannt auf die ersten explore Ergebnisse aus China, Russland und Japan. Interessierten Unternehmen bieten wir die Möglichkeit der Teilnahme an Testprojekten – sprechen Sie uns dazu direkt an!

Denn sie wissen, was sie tun sollen: Verhaltensbasierte Empfehlungen zur Tagesgestaltung kommen aufs Smartphone

Manchmal braucht es eine konkrete Anwendung, um die Implikationen einer neuen Technologie so plakativ zu demonstrieren, dass den Menschen die Augen geöffnet werden. Mit seiner neuen Version gelingt dies der New Yorker App Foursquare vortrefflich: Die App sagt ihrem Nutzer nicht (nur), wo er gerade ist, sondern auch was er als Nächstes tun wird.

Mit einem neuen Set an Push Notifications verknüpft mit einem gefälligeren Design wird es für Foursquare-Nutzer einfacher zu erfahren, was um sie herum passiert. Bestätigt man die entsprechenden Benachrichtigungen, erhält man Tipps zu empfohlenen Gerichten in Restaurants oder Aktivitäten, die man in einer neuen Umgebung unbedingt ausprobieren sollte. Während ähnliche Features in Apps bisher zum Ärger der Nutzer die Akkuleistung extrem dezimierten, soll dies in der neuen Foursquare Version nicht mehr der Fall sein. Hier werden die Entwickler die Algorithmen entsprechend optimiert haben.

Alle Empfehlungen sollen idealerweise personalisiert sein; d.h. die App lernt auf Basis des Nutzerverhaltens über Vorlieben und Verhaltensweisen. An genau diesem Punkt wird sich die Qualität der Algorithmen zu erkennen geben: Notifications können gleichermaßen Ärgernis und Hilfestellung sein. Beides liegt sehr eng zusammen. Selbst wenn jedoch die Akzeptanz der neuen Notifications zu Beginn nicht überwältigend ausfallen sollte, zeigt Foursquare mit dieser neuen Version doch, wohin die Reise geht: wir alle werden auf Basis der von uns selbst gesammelten Daten unser Leben ändern. Entscheidend ist, dass wir die Ergebnisse in einer gut lesbaren, verständlichen Form präsentiert bekommen. Und wir müssen Erfolgserlebnisse haben: Empfehlungen müssen zutreffend sein – sie müssen unseren Geschmack finden. Das ist derzeit die große Herausforderung in allen Social Network und Quantified Self Apps.

 

explore App im Feldtest

Testen, testen, testen – so lautet das Motto für jedes neue Produkt, jedes Startup – einfach für alles, was sich in einem großen Markt behaupten will. Nach erfolgreich abgeschlossenen internen Tests, entlassen wir unsere App explore ins wahre Leben – in einen Feldtest mit einer geschlossenen Nutzergruppe, einer Closed Beta. Unser Partner in diesem Tests ist die Serviceplan Gruppe, die grösste inhabergeführte Agenturgruppe Europas.

Serviceplan Gruppe

Mitarbeiter der Münchner Serviceplan Zentrale setzen explore in der Android Version über einen Zeitraum von zunächst drei Wochen ein. Bis Weihnachten wird explore so auf Herz und Nieren getestet: Funktionalitäten und Usability sowie insbesondere die Eignung für den breiten öffentlichen Einsatz der App stehen auf dem Prüfstand. Beide zentralen Aspekte der App werden von den Teilnehmern täglich eingesetzt: die in die App eingespielten manuellen Umfragen sowie die Sammlung von Orts- und Bewegungsdaten über die entsprechenden Smartphone -Sensoren.

Wir sind gespant, welche Ergebnisse uns erwarten! Viele einzelne Tagesergebnisse werden den Teilnehmern tagesaktuell zurückgespielt – einer der zentralen Aspekte von explore. Wie sich explore geschlagen hat und ob die App bereits fit ist für den Marktstart im Januar 2014, wird bis kurz vor Weihnachten feststehen.

Nike läutet mit Nike+ Move App das Ende der Fitness Gadgets ein

Mit der auf der Präsentation des neuen iPhone 5S vorgestellten Fitness App Nike+ Move macht der Sportartikelhersteller Nike die in der Quantified Self Bewegung so beliebten tragbaren Zusatzgeräte wie Jawbones Up Band, sowie das Nike eigene FuelBand überflüssig.

Die Move App nutzt den im iPhone 5S eingebauten M7 Co-Prozessor, der Bewegungsdaten über das Gyroscope, den Beschleunigungssensor und den Kompass sammelt und analysiert. Da der M7 Chip im Hintergrund fortwährend Daten sammelt, erhält der Move Nutzer keine leere App, sondern Aktivitätsinformationen über die letzten 10 Tage. Noch fehlen einige Funktionen zur FuelBand App, aber erste Testes zeigen, dass alle Bewegungsinformationen korrekt gesammelt und ausgewertet wären.  Der grosse Vorteil der Nike+ Move App: man muss kein Band mehr tragen und dasselbe kann auch nicht mehr kaputtgehen – gerade letzteres ein von Jawbone Kunden oft gehörtes Ärgernis.

Moves

Bild: Move App

Interessant finden wir hebe der sprachlichen auch die visuelle Anlehnung der Nike+ Move App an die Tracking App Moves, die in ihrer aktuellen Version auf Nutzerbeschwerden reagiert: Leerte die App, die für s Tracking nicht geschlossen werden darf und die eingeschaltete iOS Funktion “Im Hintergrund neu laden” erfordert, den Akku des iPhones bei entsprechender Bewegungsaktivität in weniger als 5 Stunden, so kann der Nutzer jetzt in Einstellungen einen Stromspar-Modus wählen. In diesem Fall werden innerhalb von Gebäuden nur die Bewegungen von Besitzern des neuen iPhone 5S getrackt, das dafür einen eigenen Co-Prozessor abstellt.  Moves verzichtet im Energiespar-Modus komplett auf das Indoor Tracking.

Beide Beispiele zeigen, dass sich die Zeit der zusätzlich zu tragenden Gadgets ihrem Ende zuneigt, noch bevor diese wirklich massenfähig sind: warum ein Bändchen tragen, wenn ich es nicht brauche?