Wearable app ‚explore‘ succedes in field trial

We have been trialing our app explore in the field since the beginning of December together with our partner Serviceplan Group. Employees of the different branches of Serviceplan tested explore regarding stability and usability. After four weeks testing we can happily announce: explore has passed the test with excellence. The app runs smoothly and stable and will be used in the wild from January on.

Main user locations explore app, December 2013 (Source: Datarella)

The app users have been mostly situated in Germany, but explore was in use also in London, in Poland, Thailand and at the US West Coast, as you can see on the figure above. In an impressive way the aggregated paths and whereabouts map the main routes of the local transit services within Munich, including the lines to the airport, and also the most frequented areas in Munich city, Schwabing, Isarvorstand, and Sendling, and the south west:

explore Nutzung in München

Main user locations within Greater Munich, explore app, December 2013 (Source: Datarella)

All explore participants have been keeping on using the GPS functionality over the full span of the trial – no one has chosen the option to switch off the tracking, which can be done in the settings of the app. This is an important result of the trial: the feature to opt-out was notified to the users, but no one has actively quit the tracking. For the Datarella team this indicates clearly that GPS-tracing is generally accepted by the user, at least if she recognizes, she would get something back from it.

Apart from being able to map the individual paths, the GPS-tracking was deployed to ask the users questions about the specific places they passed by and about the corresponding time. Thus we could learn why a user would stay at the train station and what she would have done there apart from getting on a train.

Additional to the location specific questionnaires, we issued up to three surveys per day, each with up to 10 questions. These surveys covered the different parts of life: the job of course (it was not at last a trial with employees of a company), but also regarding leisure and other topics like general well being, media consumption, environmental concerns, and much more. To find an optimal compromise between the app’s usability and the operational feasibility of the results was one of the main task of the trial.

BarometerHow are you?

Survey: „How are you?“, explore App, format: Smileys 1=very bad, 5=very good (Source: Datarella)

This figure gives the format of the survey (as shown within the explore app) and how the responses could be analyzed (in our backend), for the example „How are you?“ („Wie fühlst du dich?“) from December 3rd to 18th. This question is part of the „mood barometer“ survey which can be answered by the user on a scale of five smileys. In the analysis, the weeping face corresponds to a value of 1, the beaming smiley to 5. This survey is presentet repeatedly and thus makes the mood trend visible over time.

How are you?

Survey: „How are you?“, explore App, format: Smileys 1=very bad, 5=very good (Source: Datarella)

This shall give only a small excerpt of the results of the explore field trial. We find it just awesome that the results have been so positive and we now deploy the app with a much broader circle of users. This will be announced early in January with another blog post. If you want to participate, just contact us. The app can be downloaded from Google Play.

We want to thank all participants of the field trial and look forward to continue with an enlarged user base. To all our readers we wish a good start for 2014!

explore besteht Feldeinsatz mit Bravour

Seit Beginn Dezember läuft die explore App im Feldtest mit unserem Partner, der Serviceplan Gruppe. Mitarbeiter verschiedener Tochterunternehmen der Gruppe testen explore hinsichtlich Stabilität und Usability. Nach vier Wochen Test können wir erfreut melden: explore hat mit Bravour bestanden. Die App läuft rund und stabil – und wird nun im Januar auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Feld geprüft.

Main user locations explore app, December 2013 (Quelle: Datarella)

Die Nutzer der App haben sich schwerpunktmässig in Deutschland aufgehalten, aber auch in London, Polen, Thailand und an der Westküste der Vereinigten Staaten wurde explore eingesetzt, wie die obige Abbildung zeigt. Innerhalb Münchens markieren die aggregierten zurückgelegten Wege und Aufenthaltspunkte der explore Tester in anschaulicher Form  die Hauptstrecken des öffentlich-rechtlichen Nahverkehrs inklusive der S-Bahn zum Flughafen, sowie die häufig frequentierten Bereiche der Münchner Innenstadt – mit Schwabing, Isarvorstadt und Sendling, sowie im Münchner Südwesten:

explore Nutzung in München

Main user locations within Greater Munich, explore app, December 2013 (Quelle: Datarella)

Alle explore Teilnehmer haben die GPS-Funktionalität über den gesamten Testzeitraum genutzt – niemand hat zur Option gegriffen, das Tracking im Profilbereich der App auszuschalten. Dies ist ein wichtiges Einzelergebnis des Tests: den Teilnehmern war diese Möglichkeit des Opt-out bewusst, keiner hat sich allerdings aktiv aus dem Tracking verabschiedet. Für das Datarella Team ein deutliches Indiz dafür, dass GPS-Tracking grundsätzlich vom Nutzer akzeptiert wird – zumindest wenn er einen Nutzen bzw. eine Sinnhaftigkeit in diesem Feature erkennt.

Das GPS-Tracking wurde im Test neben der Möglichkeit zur Erstellung individueller Wegstrecken dazu eingesetzt, den Nutzern an bestimmten Orten, an denen sie sich aufhielten, Fragen zu eben jenen Orten und korrespondierenden Aufenthalts-Zeiten zu stellen. Auf diese Weise konnte in Erfahrung gebracht werden, aus welchen Gründen sich Teilnehmer am Bahnhof aufhielten, und was sie dort – ausser beispielsweise mit dem Zug zu fahren – noch gemacht haben.

Neben den Fragen zu Aufenthaltsorten wurden im Test täglich bis zu 3 Umfragen mit jeweils bis zu 10 Einzelfragen durchgeführt. Diese Umfragen bezogen sich auf unterschiedliche Lebensbereiche: zum einen natürlich den Arbeitsplatz – bei einem Test mit Mitarbeitern eines Unternehmens eine Selbstverständlichkeit – zum anderen aber auch auf die Freizeitgestaltung sowie auf weitere Themen wie die allgemeine Befindlichkeit, Mediennutzung, Umweltbewusstsein und viele mehr. Als besonders wichtig bei Erhebung und Auswertung dieser Fragen hat sich eine optimale Mischung aus Bedienbarkeit der App (Usability) und Operationalisierbarkeit der Ergebnisse erwiesen.

BarometerWie fühlst Du Dich gerade?

Umfrage: „Wie fühlst Du Dich gerade?“, explore App, Format: Smilies 1=sehr schlecht, 5=sehr gut (Quelle: Datarella)

So zeigt diese Abbildungen Frage-Format (in der explore App) und Antworten (im Backend) der Frage „Wie fühlst Du Dich gerade?“ im Zeitraum 3.-18. Dezember. Die Frage ist Bestandteil der Barometer-Umfrage nach der persönlichen Befindlichkeit und kann vom Nutzer auf einer Skala mit fünf Smilies beantwortet werden. In der Auswertung bedeutet der Wert 1 das weinende Gesicht, der Wert 5 wird dem strahlenden Smiley gegeben. Diese Umfrage wurde den Teilnehmern wiederholt gestellt, damit der Stimmungsverlauf über die Zeit sichtbar ist.

Wie fühlst Du Dich?

Umfrage: „Wie fühlst Du Dich gerade?“, explore App, Format: Smilies 1=sehr schlecht, 5=sehr gut (Quelle: Datarella)

Dies soll nur ein kleiner Ausschnitt aus den Ergebnissen des explore Feldtests sein. Wir freuen uns sehr, dass das Ergebnis so positiv ist und wir die App ab Januar auch einen grösseren Kreis zum Einsatz zur Verfügung stellen können. Dazu werden wir uns Anfang Januar in einem weiteren Beitrag auffordern. Wer Interesse an der Nutzung bzw. dem Einsatz von explore hat, kann sich gern an uns wenden. Die App befindet sich bereits in Google Play und kann heruntergeladen werden.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern des Feldtests und freuen uns auf eine Fortsetzung im erweiterten Kreis ab Januar! Allen Lesern wünschen wir einen guten Start ins Jahr 2014!

 

Versicherer entdecken Chanchen von Big Data

Nie gab es soviel Information über den Kunden. Ist das Auto tatsächlich in der Garage geparkt? Wie aggressiv fährt der Kunde auf der Autobahn und steigert damit seine Unfallwahrscheinlichkeit? Bis dato hält sich die Versicherungsbranche damit zurück, den Datenschatz zu heben.

Die Sparkassen-Direktversicherung bringt zu Jahresbeginn 2014 eine Police auf den Markt, bei der man mit vorsichtiger Fahrweise an der Prämie sparen kann. Für die nötige Transparenz dieser Kalkulation sorgt eine Visualisierung des eigenen Fahrverhaltens, die der Autofahrer am Computer begutachten kann. Zur Berechnung der Police werden aggregierte Daten eingesetzt, da die Versicherung laut eigener Auskunft die mathematischen Modelle zur Auswertung individueller Daten fehlen und zum anderen die hohe Sensibilität  der Deutschen hinsichtlich der Verwendung ihrer Daten eine vorsichtigen Herangehensweise gebieten.

Versicherungsunternehmen sind von Haus aus datengetrieben. Daher sind sie mit dem Sammeln und Verknüpfen von Daten vertraut – lediglich die Grössenordnung und die Effizienz der Verarbeitbarkeit der vorliegenden großen Datenmengen stellen eine Herausforderung dar. Aber auch die Chancen für exaktere Berechnungsmodelle und damit einhergehend fûr eine Ausweitung der potenziellen Klientel sind gestiegen: während eine Risikolebensversicherung bisher auf die Ehrlichkeit ihrer Kunden angewiesen ist, können Fragen wie „Rauchen Sie?“ oder „Betreiben Sie Extremsportarten?“ zukünftig über eine Verhaltensanalyse anstelle eines Fragebogens beantwortet werden.

Letztlich steht jeder Versicherer vor zwei grundsätzlichen Herausforderungen: die Optimierung seiner Tarifstruktur und die Maximierung seiner Kundenzahl. Ersteres ist mit Einsatz mathematischer Modelle auf Basis grosser Datenmengen mit überschaubarem Einsatz mit einer vorhandenen Expertise im Bereich Big Data umsetzbar. Die Ausweitung der Klientel hängt eng vom Fingerspitzengefühl des Unternehmens ab, mit dem er neue, differenziertere Policen auf den Markt bringt, die mit der Aufzeichnung des Kundenverhaltens korrelieren.

Eine wichtige Aufgabe für jeden Versicherer besteht unseres Erachtens darin, die Big Data Thematik im eigenen Unternehmen proaktiv anzugehen und Expertise in den eigenen Reihen aufzubauen. Sollte die Assekuranz eine lediglich abwartende Haltung einnehmen, wird Innovationspotenzial verschenkt. Wie in allen neuen Geschäftsfeldern wird es bei Big Data auch sein: die Claims werden frühzeitig abgesteckt und die zunehmend wechselwilligere Kundschaft wird zu dem Anbieter wechseln, der auf sie massgeschneiderte Tarife anbietet. Die Bereitschaft der Menschen zur Abgabe ihrer Daten ist wechselseitig: sie geben dem ihre Daten, der ihnen hierfür einen signifikanten wahrnehmbaren Nutzen zurückspielt: auch aus Kundenperspektive ist das Datenthema eine reine Kosten-Nutzen-Betrachtung.

Datarella goes East – explore App ab Januar in China, Russland und Japan einsetzbar

Das schönste Weihnachtsgeschenk haben wir uns bei Datarella selbst gemacht: die explore App ist ab Januar nicht nur für den internationalen Einsatz auf englischsprachigen Märkten verfügbar, sondern auch für den Einsatz in China, Russland und Japan bereit. Damit ist Datarella das erste Unternehmen, das mobile Marktforschung in den beiden BRIC-Staaten und dem Land der aufgehenden Sonne für europäische Kunden anbietet. Erste Projekte in den Märkten sind für das erste Quartal 2014 bereits in Vorbereitung.

Gerade China und Russland stehen Marktforscher vor einer grossen Herausforderung: Allein China bietet mit einer Bevölkerung von über 1,3 Milliarden Menschen, auf einer Fläche von rund 9,6 Milliarden Quadratkilometern und über 20 Städten mit mehr als 1 Million Einwohner eine überaus vielfältige Volkswirtschaft, die systematische Marktforschung zu einem absoluten Muss werden lässt. Streng genommen gibt es nicht das eine China, sondern vielfältige, kulturell und ökonomisch stark unterschiedliche Bevölkerungssegmente. Daher empfiehlt es sich auch, Forschung nicht mit in einer übergreifenden Strategie anzugehen, sondern sich zunächst kleinere Regionen auszusuchen und diejenigen Kundensegmente auszumachen, die den grössten Wertbeitrag liefern.

38% der Chinesen nutzt das Internet über mobile Endgeräte – in ländlichen Gebieten steigt dieser Anteil gar auf 45%. Die Nutzung der Gerãte ähnelt der in anderen Kulturen: 90% spielen Games, 40% tun dies täglich. 89% nutzen Soziale Netzwerke wie Renren, Sina Weibo oder Tencent. Über ein Viertel – 27% aller Chinesen – nutzen ihr Mobilgerät für mindestens eine Stunde täglich.

Wir sind sehr gespannt auf die ersten explore Ergebnisse aus China, Russland und Japan. Interessierten Unternehmen bieten wir die Möglichkeit der Teilnahme an Testprojekten – sprechen Sie uns dazu direkt an!

Denn sie wissen, was sie tun sollen: Verhaltensbasierte Empfehlungen zur Tagesgestaltung kommen aufs Smartphone

Manchmal braucht es eine konkrete Anwendung, um die Implikationen einer neuen Technologie so plakativ zu demonstrieren, dass den Menschen die Augen geöffnet werden. Mit seiner neuen Version gelingt dies der New Yorker App Foursquare vortrefflich: Die App sagt ihrem Nutzer nicht (nur), wo er gerade ist, sondern auch was er als Nächstes tun wird.

Mit einem neuen Set an Push Notifications verknüpft mit einem gefälligeren Design wird es für Foursquare-Nutzer einfacher zu erfahren, was um sie herum passiert. Bestätigt man die entsprechenden Benachrichtigungen, erhält man Tipps zu empfohlenen Gerichten in Restaurants oder Aktivitäten, die man in einer neuen Umgebung unbedingt ausprobieren sollte. Während ähnliche Features in Apps bisher zum Ärger der Nutzer die Akkuleistung extrem dezimierten, soll dies in der neuen Foursquare Version nicht mehr der Fall sein. Hier werden die Entwickler die Algorithmen entsprechend optimiert haben.

Alle Empfehlungen sollen idealerweise personalisiert sein; d.h. die App lernt auf Basis des Nutzerverhaltens über Vorlieben und Verhaltensweisen. An genau diesem Punkt wird sich die Qualität der Algorithmen zu erkennen geben: Notifications können gleichermaßen Ärgernis und Hilfestellung sein. Beides liegt sehr eng zusammen. Selbst wenn jedoch die Akzeptanz der neuen Notifications zu Beginn nicht überwältigend ausfallen sollte, zeigt Foursquare mit dieser neuen Version doch, wohin die Reise geht: wir alle werden auf Basis der von uns selbst gesammelten Daten unser Leben ändern. Entscheidend ist, dass wir die Ergebnisse in einer gut lesbaren, verständlichen Form präsentiert bekommen. Und wir müssen Erfolgserlebnisse haben: Empfehlungen müssen zutreffend sein – sie müssen unseren Geschmack finden. Das ist derzeit die große Herausforderung in allen Social Network und Quantified Self Apps.

 

explore App im Feldtest

Testen, testen, testen – so lautet das Motto für jedes neue Produkt, jedes Startup – einfach für alles, was sich in einem großen Markt behaupten will. Nach erfolgreich abgeschlossenen internen Tests, entlassen wir unsere App explore ins wahre Leben – in einen Feldtest mit einer geschlossenen Nutzergruppe, einer Closed Beta. Unser Partner in diesem Tests ist die Serviceplan Gruppe, die grösste inhabergeführte Agenturgruppe Europas.

Serviceplan Gruppe

Mitarbeiter der Münchner Serviceplan Zentrale setzen explore in der Android Version über einen Zeitraum von zunächst drei Wochen ein. Bis Weihnachten wird explore so auf Herz und Nieren getestet: Funktionalitäten und Usability sowie insbesondere die Eignung für den breiten öffentlichen Einsatz der App stehen auf dem Prüfstand. Beide zentralen Aspekte der App werden von den Teilnehmern täglich eingesetzt: die in die App eingespielten manuellen Umfragen sowie die Sammlung von Orts- und Bewegungsdaten über die entsprechenden Smartphone -Sensoren.

Wir sind gespant, welche Ergebnisse uns erwarten! Viele einzelne Tagesergebnisse werden den Teilnehmern tagesaktuell zurückgespielt – einer der zentralen Aspekte von explore. Wie sich explore geschlagen hat und ob die App bereits fit ist für den Marktstart im Januar 2014, wird bis kurz vor Weihnachten feststehen.