Deutschland steht still, nach dem Motto: „Sport ist Mord“

Das Ergebnis einer neuen Studie der Techniker Krankenkasse (TK) ist alles andere als erfreulich: immer mehr Deutsche werden zu Sportmuffel. 7 Sunden verbringt der durchschnittliche Bundesbürger im Sitzen, Tag ein Tag aus. Ein Drittel der berufstätigen Menschen sitzen sogar mehr als 9 Stunden. Zu Hause wird das Sitzen fortgesetzt, entweder vor dem Fernseher oder im Internet. Deutschland wird zu einer „Sitzgesellschaft“, und der Trend setzt sich leider fort. Der Anteil der Nichtaktiven in Deutschland ist zwischen 2007 und heute von 45 auf 52 Prozent hochgeklettert. Das heißt, jeder 2. Bundesbürger betreibt überhaupt keinen Sport. Die Zahl der sportlich aktiven nimmt ab, jedoch die Anzahl der Extremsportler (dazu zählen auch ambitionierte Hobbysportler) nimmt zu, nach dem Motto: „Wenn schon, denn schon“. Langsam zeichnen sich Parallelen zu Amerika ab. Besonders bewegungsfaul sind die 36- bis 45-Jährigen. Im Kampf der Geschlechter schneiden die Frauen etwas besser ab. Mehr als die Hälfte der Männer (55 Prozent) verweigern Sport, bei den Frauen sind es weniger als die Hälfte (47 Prozent). Frauen bevorzugen leichte, gemäßigte Sportarten, wie z.B. Spazieren, Yoga, Pilates, usw., Männer wollen sich messen und lieben den Wettkampf. Was kann man dagegen tun? Nun, es gibt die sogenannte „Quantified Self“ Bewegung. Eine Gruppe von […]

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Vorzüge der mobilen Marktforschung

Die mobile Marktforschung, d.h. Umfragen auf mobilen Endgeräten – und dazu zähle ich auch die Tablets, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die heutige Welt sehnt sich, Dinge „on-the-go“ zu erledigen. Von unterwegs werden Emails abgerufen und beantwortet, Einkäufe erledigt und die aktuellen Nachrichten gelesen. Telefonieren ist mittlerweile nicht mehr die Hauptaktivität auf einem modernen Smartphone. Was passiert also in der Marktforschung? Es gibt zahlreiche Marktforschungsinstitute, die ihr Service-Portfolio Richtung „Mobile Research“ erweitert haben. Gerade in den USA und in UK verbreitet sich diese neuartige Art der Marktforschung ziemlich rasant. Ich persönlich habe mehrere Research Apps auf meinem iPhone installiert, wobei ich mich frage, ob nicht der Begriff „Mobile Survey“ treffender wäre. Denn die meisten Apps bieten nur einfache Umfragen an. Die technischen Möglichkeiten eines Smartphones werden dabei komplett außer Acht gelassen. Es werden keine Sensordaten ermitteln und gesammelt. Ich wurde nicht aufgefordert, Dinge zu fotografieren und irgendwelche Barcodes von meinem letzten Einkauf einzuscannen. All diese technischen Möglichkeiten, um ein Markforschungsprojekt umfangreicher zu gestalten, werden aus heutiger Sicht kaum genutzt. Was sind also die zusätzlichen Möglichkeiten, die mobile Marktforschung im Vergleich zu einer klassischen Umfrage anbietet. Hier ein paar Beispiele: Kamera: Teilnehmer könnten aufgefordert werden, Fotos von ihren Aktivitäten zu machen. […]

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So vernetzen sich Twitter Stars

So vernetzen sich Twitter Stars

Twitter Mitarbeiter Isaac Hepworth visualisierte während einer Twitter Hack Week, wie sich die ca. 50.000 verifizierten Twitter Nutzer untereinander vernetzen. Entstanden ist eine Infografik, die wie eine Staubwolke anmutet: Im Twitter Blog dazu heißt es: Eine der faszinierenden Erkenntnisse daraus ist welche Twitter-Nutzer sich außerhalb ihrer eigenen Kategorie informieren. Journalisten (Blau) folgen Politikern (Violett) und umgekehrt – erkennbar ist das an der Nähe von violetten und blauen Punkten. Das gleiche lässt sich über die Kategorien TV (Grün) und Musik (Rot) sagen, sichtbar unten rechts: Musiker und TV Stars folgen einander verhältnismäßig häufig. Hier geht’s zur Infografik in voller Größe

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Das Big Data Versprechen: Bessere und schnellere Entscheidungen treffen

Das Big Data Versprechen: Bessere und schnellere Entscheidungen treffen

Big Data verspricht, besser und schneller entscheiden zu können. Während bisher Daten-Stichproben als das Max der Dinge eingesetzt wurden, können wir nun alle relevanten Daten abfragen und verarbeiten. Und die Ergebnisse stehen nicht nach Monaten oder Wochen, sondern nach Minuten oder Sekunden zur Verfügung. Lösen die seit geraumer Zeit aus dem Boden spriessenden Big Data Unternehmen dieses Versprechen ein? Quelle: NewVante Partners Laut einer NewVantage Partners Big Data Umfrage auf Vorstandsebene in Fortune 500 Unternehmen aus dem Finanzsektor, wie Bank of America, JP Morgan, Wells Fargo, American Express und Fidelity Investments sowie einigen Nicht-Finanzunternehen wie General Electric, meinen über ein Fünftel (22%) der befragten Top-Manager schnellere und bessere Entscheidungen auf Basis von Big Data Initiativen treffen zu können. Diese Ergebnisse wurden in so unterschiedlichen Projekten wie der Zusammenführung vieler unstrukturierter Datenströme wie Sensortasten und Social Media Daten mit strukturierten Daten aus öffentlichen Regierungsinstitutionen, als auch der FRagestellung, wie diese Daten zur Formulierung neuer Marketing Kampagnen eines Kreditkartenunternehmens genutzt werden können. Übereinstimmend wird der grösste Vorteil in Big Data Projekten darin gesehen, dass zeitaufwendige Tätigkeiten wie das Formulieren einer Hypothese und der Datenaufbereitung nicht zu Beginn eines Projekts anfallen, sondern erst dann zu Tragen kommen, wenn in den Daten interessante Muster […]

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Wie mit Quantified Self Big Data ein Teil unseres Lebens wird

Wie mit Quantified Self Big Data ein Teil unseres Lebens wird

Es gibt mittlerweile viele Fitness-Apps und Zusatzgeräte, die dem Menschen helfen gesünder zu leben. Durch das tägliche Sammeln und Speichern aller Bewegungsdaten und von Angaben zur Nahrungsmittelaufnahme kann der gesundheitsbewusste Mensch kontrollieren, wieviel er sich tatsächlich beengt und wieviele Kalorien er zu sich nimmt. Wer sein Verhalten konsequent täglich misst, sammelt eine große Menge an Daten an, die es zu analysieren gilt. Apps wie Up oder Nike+ Fuelband bereiten die Daten in ansprechenden., gut lesbaren Graphiken auf, die dem Nutzer einen schnellen Überblick seines Verhaltens erlauben. Inwiefern helfen die gesammelten Daten und ihre Aufbereitung aber nun wirklich? Sehen wir uns lediglich die schönen Charts an oder ändern wir basierend auf neuen Erkenntnissen unsere Lebensweise? Und – wie genau messen diese Apps wirklich? Können wir uns auf die Ergebnisse verlasen, so dass eine Verhaltensänderung auch den richtigen Schritt bedeutet? Apps wie Human oder Moves motivieren ihre Nutzer dazu, sich über einen bestimmten Zeitraum pro Tag zu bewegen. Es sind simple Apps, die nur ein Ziel haben: mehr Bewegung ihrer Nutzer. Und weil jede zusätzliche Komplexität im mit Terminen, Verpflichtungen und mentalen Anforderungen angefüllten Tagesablauf störend wirken würde, verzichten die Apps auf Funktionalität: man wird aufgefordert, sich 30 Minuten pro Tag zu […]

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5 Dinge, die für die klassische Marktforschung überflüssig werden

In einem provokativen Blog Post beschreibt Greg Heist 5 Dinge, die für die Marktforschung überflüssig werden – und das wird – wenn es nach ihm geht – schneller passieren als man denkt: 1) Persönliche, endlos erscheinende Befragungen Ohne Frage, Befragungen in Form von Interviews in sterilen Räumen oder Telefonbefragungen sind nach wie vor wichtige Tools für die klassische Marktforschung. So zum Beispiel werden 17% der Befragungen in Deutschland in persönlichen Interviews durchgeführt. Sagenhafte 35% über das Telefon (Quelle: Marktforschung.de). Obwohl moderne Technologies eingesetzt werden, wie z. B. Eye-Tracking, Stimmenanalysen, usw., sind persönliche Befragungen „old school“. Aber was ist ist die Lösung? Interaktive Ansätze, wie z.B. direkte Befragungen von Leuten in ihrer gewohnten Umgebung sind heutzutage dank mobiler Endgeräte möglich. Über Smartphones sind die meisten Menschen jederzeit und überall erreichbar. Schnellere und immer günstiger werdende Übertragungskosten fördern diesen Trend. 2) Powerpoint Berichte Die meisten Resultate von Marktstudien werden als ppt Dokument an den Kunden ausgehändigt. Selbst die Abschlusspräsentation wird oft in Powerpoint gemacht. Es gibt anderweitige Lösungen, um Resultate „sexy“ zu visualisieren. Klar, die Aufbereitung in Powerpoint ist man gewöhnt und deshalb einfach, aber geht es am Ende nicht darum, den Kunden zu überzeugen? Und das in einer ansprechenden Weise? 3) Online Befragungen […]

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Die mobile Revolution erreicht das Auto

Die mobile Revolution erreicht das Auto

Angefangen hat alles mit Smartphones: heute gehen die Menschen häufiger mobil ins Internet als über ihre PCs. Tablets lösen das Notebook ab und Brillen werden zu app-gesteuerten Mini-Computern. Die neue Welle der wearable device macht auf der Nase oder Uhr am Arm noch lange nicht halt – zukünftig werden wir Chips und Sensoren an allen möglichen Kleidungsstücken tragen. Aber auch Haushaltsgegenstände wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner oder Waagen funktionieren immer häufiger über mobile Betriebssysteme. Das Internet of Things und der Machine-to-Machine Markt (M2) sind die großen Trends an dieser Stelle. Eher unbemerkt ist die Mobilisierung jedoch an ganz anderer Stelle vorangeschritten – in des Menschen liebsten Luxusprodukts – dem Auto. Seit längerem schon stattet BMW seine Mittel- und Oberklassefahrzeuge mit SIM-Cards aus, die beispielsweise im Falle eines im Wagen vergessenen Schlüssels das Öffnen des Autos per Remote Kundendienst ermöglicht. Quelle: BusinessInsider [PDF] Die Autofahrerin macht während der Fahrt das, was sie typischerweise macht, wenn sie im allgemeinen unterwegs ist: navigieren, telefonieren und Musik hören. Zudem verbringen viele Menschen eine signifikante Zeitspanne ihres Tages im Auto – US-Amerikaner sitzen jeden Tag etwa 40 Minuten hinter dem Steuer. Im Stau stehen sie rund eine Stunde pro Woche. Wenn also mobile Apps ihren Weg ins […]

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Telefongesellschaften verkaufen vertrauliche Kundendaten

Als der Mobilfunk-Konzern Telefonica 2012 ankündigte, auch in Deutschland die Daten der O2-Kunden zusammen mit der Marktforschungsfirma GfK zu Geld zu machen, brach ein Proteststurm los, der O2 und GfK schleunigst zurrückrudern lies (s. zB. hier: wiwo.de). Jetzt kündigt auch AT&T an, ebenfalls die Verbindungsdaten zu verkaufen. AT&T geht dabei offenbar noch weiter und bietet explizit die Historie der Internet-Nutzung seiner Kunden an. Ich bin überzeugt, dass dieser Vertrauensbruch sich nicht rechnen wird. Die Menschen geben ihre Daten nicht freiwillig an die Telefonkonzerne – es sind Nebenprodukte der Nutzung der Telekom-Dienste, für die die Nutzer Geld bezahlen. Ich glaube, dass es nicht nur moralisch falsch ist, sondern tatsächlich wirtschaftlichen Schaden anrichten wird, wenn Menschen beginnen, ständig auf der Hut vor den Daten-Kraken zu sein. Daher gehen wir bei iognos einen anderen Weg: unseren Nutzern ist klar, was sie tun. Wir informieren sie ständig, welche Daten anfallen und was daraus gemacht wird. Es ist nicht grundsätzlich falsch, Daten zu erheben. Aber es ist falsch, es im Verborgenen zu tun, erst recht, wenn die Nutzer keine Wahl haben.

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Hadoop- oder: Die Geburt von Big Data

Hadoop- oder: Die Geburt von Big Data

Wired bringt eine schönen Abriss der Geburtsstunde von Big Data, die grundsätzlich mit der Entwicklung und dem Einsatz von Hadoop gleichzusetzen ist. Das Software System, das heute von allen grossen Networks wie Facebook, Twitter, Yahoo etc. eingesetzt wird, wurde  2006 von Doug Cutting und Michael Cafarella programmiert. Pate stand Google, die bereits im Jahr 2004 den Grundstein legten und ihre Architektur open source zur Verfügung stellten. Mit dem aus dem Datenspeicher Hadoop Distributed File System HDFS und der Datenverarbeitungsplattform MapReduce besteht, können riesige Datenmengen gespeichert und in einem zweiten Schritt über hunderte oder gar tausende Server ausgeliefert werden. Über MapReduce werden dann grosse Rechenaufgaben in viele kleine Aufgaben verteilt über mehrere Serververbünden (Cluster) aufgeteilt. Diese Architektur machte zum ersten Mal die Verarbeitung grosser Datenmengen zu vertretbaren Kosten möglich: anstelle mehrerer Supercomputer können handelsübliche Server eingesetzt werden. Mit der Zeit wurde der Ruf nach einer Möglichkeit lauter, Daten direkt aus Clustern zu ziehen, ohne über MapReduce gehen zu müssen. Workarounds wie Pig, Hove, Twitters Storm oder Yahoos Spark ermöglichen dies – allerdings kommen auch sie nicht gänzlich ohne MapReduce aus. In der neuen Version von Hadoop – Hadoop 2.0 – wird genau dieses Problem gelöst: über die neue Systemkomponente YARN können […]

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Big Data gewinnt im Handel an Fahrt

Big Data gewinnt auch im Handel immer mehr an Wichtigkeit. So gibt die Investmentbank Goldmann Sachs bekannt, dass sie sich über ihren Bereich Merchant Banking mit 100 Millionen Dollar an Applied Predictive Technologies beteiligt. APT bietet Cloud Services an, mit der seine Kunden alle Geschäftsentscheidungen auf Big Data Analyse basierend optimieren können. Neben Goldman Sachs ist Accel-KKR an dem 13 Jahre alten Unternehmen beteiligt.

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